Entwicklungspolitik und Feminismus
Dienstag 20.07.2021 13:00 - 14:00

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ÜBER DIE SENDUNG

Klimakrise und Geschlechtergerechtigkeit – was hat das eine mit dem anderen zu tun?


Hitze, Eisschmelze, Erderwärmung, Dürre, Überschwemmungen, Erdrutsche - das alles sind Folgen der menschengemachten Klimakrise, eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Aber welche Rolle spielt eigentlich Gender, das soziale Geschlecht, in der Klimakrise? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, sprach Women on Air Redakteurin Lena Rittinger mit Expertinnen darüber, welcher Zusammenhang zwischen der Klimakrise und Geschlechtergerechtigkeit besteht.
Oladosu Adenike ist Ökofeministin, Klimagerechtigkeitsaktivistin und Ökoreporterin aus Nigeria. Sie berichtet über Themen wie Frieden, Sicherheit, Gleichberechtigung und darüber wie die Klimakrise insbesondere Frauen in Nigeria betrifft. In dem Interview spricht Oladosu über die Folgen der Klimakrise in Nigeria, was für sie Ökofeminismus bedeutet und über ihre Hoffnung auf ein klimawandelfreies Afrika.
Julika Zimmermann ist Mitarbeiterin bei WECF Deutschland. WECF steht für Women Engage for a Common Future, das ist eine NGO, die ihren Schwerpunkt auf Geschlechtergerechtigkeit in Klima- und Umweltlösungen legt. Neben ihrer Arbeit ist Julika auch als Klimaaktivistin engagiert. Beispielsweise ist sie beim Bündnis Ende Gelände und in der Protestbewegung gegen die Internationale Automobilausstellung, welche 2021 wieder in München stattfindet, aktiv.
In den Interviews gehen wir der Frage auf den Grund, wie die Klimakrise bestehende Ungerechtigkeiten, etwa Sexismus und Rassismus verschärft. Außerdem blicken wir auf die globalen Zusammenhänge, welche unterschiedlichen Folgen die Klimakrise für Länder im Globalen Süden und Länder im Globalen Norden mit sich bringt. Nicht zu vergessen sprechen wir auch über die Lösungsansätze, die wir als globale Gemeinschaft brauchen, um gegen die Klimakrise und ihre Verschränkungen mit Sexismus und Rassismus vorzugehen. Die beiden Interviewpartnerinnen zeigen auf, was eine intersektionale, ökofeministische Perspektive bedeutet. So wird deutlich, warum wir diese brauchen, um die Klimakrise und ihre
ökologischen und sozialen Folgen aufzuhalten.

Sendungsgestaltung
Lena Rittinger, Mentoring: Anita Pitsch

Im Gespräch mit:
Oladosu Adenike, Ökofeministin, Klimagerechtigkeitsaktivistin und Ökoreporterin aus Nigeria und Julika Zimmermann, Klimaaktivistin und Mitarbeiterin bei WECF Deutschland.

Musik:
Derecho de Nacimiento – Natalia Lafourcade
U.N.I.T.Y. – Queen Latifah
Queere Tiere – Sokee
NÄCHSTER SENDUNGSTERMIN
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Under the Udala Trees: LGBT+ Rechte in Nigeria
VORIGER SENDUNGSTERMIN
Dienstag 13.07.2021 13:00 - 14:00
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